Berechnen Sie Ihren KI-Return

Ermitteln Sie das Einsparpotenzial durch KI-Automatisierung – flexibel für Personal- und/oder Qualitätskosten

Szenario auswählen

Wählen Sie ein Anwendungsszenario oder passen Sie die Werte individuell an

Ergebnisse

Jährliche Netto-Einsparung ab Jahr 2
0 €
(ohne einmalige Implementierungskosten)
Break-Even
0 Mon.
3-Jahres-ROI
0%

5-Jahres-Projektion

Kumulative Einsparungen nach Abzug der Implementierungs- und Betriebskosten

* Die Berechnungen basieren auf vereinfachten Annahmen und dienen der Orientierung. Die tatsächlichen Einsparungen können je nach Implementierung und Unternehmenskontext variieren.

Möchten Sie den ROI-Kalkulator im Team nutzen?

Erhalten Sie Ihre ROI-Analyse als fertig aufbereitete Excel-Datei. Ideal für interne Präsentationen, Budgetplanung und Entscheidungsvorlagen.

Jetzt unverbindlich downloaden:

FAQ zu unserem Berechnungsmodell

Listen Sie zunächst alle wiederkehrenden Aufgaben im betroffenen Bereich auf. Bewerten Sie dann jede Aufgabe einzeln: Ist sie regelbasiert und vorhersehbar? Folgt sie einem klaren Muster? Erfordert sie vor allem Datenverarbeitung statt kreative Entscheidungen? Aufgaben wie Standardanfragen beantworten, Dokumente klassifizieren, Daten extrahieren oder Formulare prüfen lassen sich typischerweise zu 70 bis 90 Prozent automatisieren. Komplexe Beratungsgespräche oder Verhandlungen hingegen bleiben beim Menschen. Berechnen Sie den gewichteten Durchschnitt: Wenn 60 Prozent der Aufgaben hochgradig automatisierbar sind (80 Prozent) und 40 Prozent nur teilweise (30 Prozent), ergibt sich ein Gesamtpotenzial von etwa 60 Prozent. Starten Sie im Zweifel konservativ mit 50 bis 60 Prozent.

Bitten Sie die betroffenen Mitarbeiter, eine Woche lang ihre Tätigkeiten zu protokollieren. Alternativ schätzen Sie auf Basis typischer Arbeitstage: Wie viele Stunden verbringt ein Mitarbeiter täglich mit den Aufgaben, die automatisiert werden sollen? Multiplizieren Sie mit der Anzahl der Arbeitstage. Berücksichtigen Sie dabei nur die Tätigkeiten, die tatsächlich von der KI übernommen werden können. Ein Kundenservice-Mitarbeiter arbeitet vielleicht 40 Stunden pro Woche, verbringt aber nur 25 Stunden mit Anfragen, die sich für Automatisierung eignen. Die restlichen 15 Stunden entfallen auf Meetings, komplexe Fälle oder administrative Aufgaben.

Analysieren Sie Ihre Daten der letzten drei bis sechs Monate. Zählen Sie die Gesamtzahl der Vorgänge und die Anzahl der Fehler, Reklamationen oder Nacharbeiten. Die Fehlerquote ergibt sich aus der Division: Fehler geteilt durch Gesamtvorgänge mal 100. Fehler können sein: falsch erfasste Daten, fehlerhafte Klassifizierungen, übersehene Informationen, Tippfehler, falsche Weiterleitungen oder Verstösse gegen interne Richtlinien. Wenn Sie keine exakten Zahlen haben, fragen Sie Teamleiter nach ihrer Einschätzung. Typische Fehlerquoten bei manuellen Prozessen liegen zwischen 1 und 15 Prozent, abhängig von Komplexität und Volumen.

Addieren Sie alle Kosten, die durch einen typischen Fehler entstehen. Direkte Kosten umfassen: Arbeitszeit für Korrektur (Stundenlohn mal benötigte Zeit), Materialkosten bei physischen Produkten, Rücksendekosten oder Gutschriften. Indirekte Kosten sind schwerer zu beziffern, aber oft bedeutender: Kundenabwanderung (Kundenwert mal Abwanderungswahrscheinlichkeit), Reputationsschäden, Verzögerungen in nachgelagerten Prozessen. Ein einfacher Datenfehler kostet vielleicht 20 bis 50 Euro an Korrekturaufwand. Ein Fehler, der zu einer Kundenbeschwerde führt, kann 100 bis 300 Euro kosten. Fehler mit rechtlichen Konsequenzen oder Produktrückrufen liegen deutlich höher. Berechnen Sie einen gewichteten Durchschnitt basierend auf der Häufigkeit verschiedener Fehlertypen.

Die voreingestellten Stundenlöhne basieren auf durchschnittlichen Brutto-Arbeitgeberkosten für verschiedene Tätigkeitsbereiche in Deutschland. Im Szenario Kundenservice-Automatisierung rechnen wir mit 35 Euro pro Stunde. Das entspricht einem Jahresbrutto von etwa 45.000 Euro plus Arbeitgeberanteile. Bei der Dokumentenverarbeitung setzen wir 40 Euro an, was Sachbearbeiter mit Fachkenntnissen abbildet. Die Prozessautomatisierung kalkuliert mit 45 Euro pro Stunde für qualifiziertere Tätigkeiten. Diese Werte sind Richtwerte. Passen Sie den Stundenlohn an Ihre tatsächlichen Personalkosten an. Teilen Sie dazu die jährlichen Gesamtkosten eines Mitarbeiters (Bruttolohn plus Arbeitgeberanteile plus anteilige Gemeinkosten) durch die Anzahl der Arbeitsstunden pro Jahr (typischerweise 1.700 bis 1.800 Stunden).

Beide Hebel wirken unabhängig voneinander. Personalkosten-Einsparung entsteht, wenn Mitarbeiter weniger Zeit für repetitive Aufgaben aufwenden. Diese Zeit kann für wertschöpfendere Tätigkeiten genutzt werden oder ermöglicht Wachstum ohne zusätzliche Einstellungen. Fehlerkosten-Reduktion entsteht durch höhere Prozessqualität. KI arbeitet konsistent und ermüdet nicht. Selbst wenn Sie keine Personalkosten einsparen wollen, können Sie durch weniger Fehler erhebliche Kosten vermeiden. Das Szenario Qualitätskontrolle zeigt genau diesen Fall: keine Personalreduktion, aber deutliche Einsparungen durch Fehlervermeidung. In der Praxis treten beide Effekte oft gemeinsam auf.

Der Kalkulator addiert automatisch 10 Prozent der Personalkosten-Einsparung als Produktivitätsgewinn. Dieser Wert bildet einen konservativen Schätzwert für indirekte Vorteile ab: Mitarbeiter können sich auf komplexere Aufgaben konzentrieren, Durchlaufzeiten verkürzen sich, Entscheidungen werden schneller getroffen. In vielen Projekten liegt der tatsächliche Produktivitätsgewinn höher. Der Kalkulator bleibt hier bewusst zurückhaltend, um realistische Erwartungen zu setzen. Wenn Sie bereits konkrete Erfahrungswerte aus Pilotprojekten haben, können Sie die Gesamteinsparung entsprechend anpassen.